40 Jahre IfR – Informationskreis für Raumplanung

Der Informationskreis für Raumplanung wurde am 8. November 1975 von 32 Mitgliedern der Fakultät Raumplanung der TU in Dortmund gegründet. Am 23. Juni 1976 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister Dortmund als e.V.

Aus Anlass des 40jährigen Bestehens wurden Mitglieder und Freunde am 23. September zu einer großen Jubiläumsfeier in das zukünftige Baukunstarchiv NRW am Dortmunder Ostwall eingeladen. Dort konnten IfR-Vorsitzende Prof. Dr. Doris Gstach und der Dortmunder Oberbürgermeister und Raumplaner Ullrich Sierau bei besten äußeren Bedingungen rund 100 Gäste begrüßen.

40 Jahre sind für Hochschulabsolventen ein ganzes Berufsleben und Grund zurückzublicken.

Den Blick auf den Wandel der beruflichen Aufgaben und Herausforderungen von Stadt- und Raumplanern warfen unter der gemeinsamen Überschrift „Stadtbilder – Leitbilder – Raumbilder“, aber  aus unterschiedlichen Blickwinkeln Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup und Michael Isselmann.

Im Anschluss ließen sich Gründungsvorsitzender Dr. Horst Zierold und NRW-Regionalgruppensprecher Volker Bleikamp von Moderator Jens Stachowitz zur Gründungsidee und Entwicklung des IfR befragen. Von einem Netzwerk der Dortmunder Raumplaner als Bindeglied zwischen Ausbildung und Berufspraxis hatte der IfR sich schon bald zu einem Berufsverband entwickelt und war mit der beruflichen Etablierung der Raumplaner zeitweise auf über 1.600 Mitglieder gewachsen. Aus den Mitteilungen des IfR hat sich die anerkannte Fachzeitschrift RaumPlanung entwickelt. Mit der fortschreitenden Digitalisierung, aber auch der Anerkennung und damit Interessenvertretung der Raumplaner als Stadtplaner durch die Architektenkammern haben sich inzwischen neue Herausforderungen ergeben, auf die es die richtigen Antworten zum Teil noch zu finden gilt. Als gewinnbringend hat sich die Kooperation WirStadtplanerInNRW erwiesen, in der der IfR gemeinsam  mit SRL und BDA innerhalb der AKNW mit gutem Erfolg für die Interessen der Stadtplaner in NRW eintritt.

Als Übergang zum Unterhaltungsteil der Feier präsentierte die Stuttgarter Architektin und Stadtplanerin Isabel Finkenberger in PoetrySlam-Form ihr – den Besuchern des 2.Urban Slam der AKNW bereits bekanntes – „Manifest für die Zusammenstadt“.  Abschließend bot die  Bochum-Dortmunder Band ForBeets den musikalischen Rahmen für ein ausführliches Get-Together  mit anregenden Gesprächen und dem Austausch von Erinnerungen.


Bleikamp_Volker_pDieser Text von Volker Bleikamp ist ein Beitrag zum Deutschen Architektenblatt, Ausgabe NRW 11/2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 − zwei =